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„Zwischen Tüll und Gitarrenriffs“

 Hey, freut mich das du dir meine Seite anguckst.

Mein Name ist Carsten Bischoff, ich wurde 1980 geboren und möchte dir hier „kurz“ erzählen wie ich zur Fotografie gefunden habe und schlussendlich in der „BSW-Fotogruppe Osterburken“ gelandet bin.

Der Grundstein wurde bereits in meiner Kindheit gelegt, ohne das damals jemand auch nur daran gedacht hätte, irgendwie hängt das ganze zusammen aber lass mich etwas weiter ausholen.

In meiner frühen Jugend, irgendwann Mitte der `90er, wurde in meiner damaligen Schule eine Foto AG angeboten.

Voller Euphorie und Begeisterung habe ich mich in dieser AG angemeldet und ging mit einer alten analogen Praktika Spiegelreflexkamera meiner Mutter an den Start … ja, das ist schon ein paar Jährchen her, Digitalkameras gab es zu dieser Zeit noch nicht.

Der Schulrektor höchstpersönlich hat damals diese Foto AG geleitet und uns Schülern die Grundlagen der Fotografie nähergebracht. Damals war noch die Blende und Verschluss Zeit manuell am Objektiv einzustellen, die ISO gab der eingelegte Film vor. Automatiken wie es Anfänger heutzutage gerne nutzen gab es derzeit noch nicht oder wenn dann nur sehr begrenzt. Der Film fasste 24 oder 36 Bilder, (rattert heutzutage in 1 Sekunde durch die digitalen Kameras), das Foto musste also passen, denn die Entwicklung war teuer und konnte nicht einfach wie heute am PC vorab gesichtet und gelöscht werden.

 In gemeinsamen Projekten haben wir fotografiert und die Fotos in der Schuleigenen Dunkelkammer aufwändig entwickelt. Das hat mich damals sehr beeindruckt und ließ mich in meinem weiteren Leben nicht mehr los.

In den nächsten Jahren meiner Jugend habe ich meine eigene Ausrüstung gekauft und war mal mehr, mal weniger in der Fotografie aktiv. Der Kontakt zu meinem damaligen Schulrektor und AG Leiter ist dabei nie ganz abgebrochen, immer mal wieder sind wir uns zufällig über den Weg gelaufen und haben uns unterhalten, öfter auch über die Fotografie.

2007 wurde ich Vater von Zwillingen und hatte jetzt plötzlich 2 süße Fotomodels direkt zu Hause. Ein sehr guter Grund das Hobby weiter zu fokussieren und mich weiterzuentwickeln.

Eine Digitale APS-C Spiegelreflex Kamera und diverse Objektive wurden angeschafft. Da ich größtenteils mit Canon gearbeitet habe und es nie bereute, blieb ich bis heute bei diesem System. Aber das ist persönlicher Geschmack, denn nicht der Kamera Hersteller macht das Bild, sondern der Mensch hinter der Kamera!

Außerhalb den heimischen 4 Wänden verbrachte ich einige Sonnenunter- und -aufgänge damit einheimische Wildtiere aufzuspüren und zu fotografieren. Der Erfolg war… naja, entweder fehlte das nötige Licht oder meine Geduld, jeder der das schonmal ernsthaft versucht hat weiß was ich meine. Zudem war meine damalige Ausrüstung auch nicht für hohe ISO Aufnahmen oder große Blendenöffnungen ausgelegt … lange Brennweiten war auch eher ein Luxus den ich mir nicht leisten konnte.

Hin und wieder fotografierte ich Hochzeiten, Taufen und Kommunion von Freunden auf TFP Basis. Aber damals hatte ich an Bildbearbeitung noch überhaupt kein Interesse, ich wollte fotografieren und nicht stundenlang am Computer sitzen. Ich begründete das immer mit „Bildbearbeitung am Computer ist Verfremdung und Betrug am eigenen Bild“. Zugleich hatte ich aber absolut keine Ahnung von Bildbearbeitungssoftware.

 

Das alles sollte sich aber im Jahre 2023 grundlegend ändern!

Während der Firmung meiner Kinder, traf ich erneut meinen damaligen Schulrektor und AG Leiter Hans Müller.

Mittlerweile war ich in der spiegellosen Kamera Technik zu Hause und fotografierte mit der CANON EOS R6 Vollformat Kamera.

Wenige Wochen später klingelte mein Telefon, Hans Müller, ein langjähriges Mitglied und Urgestein der BSW Fotogruppe Osterburken, lud mich zu einer Jurierung eines internen Wettbewerbs der Fotogruppe ein. Ich sagte natürlich spontan zu und freute mich über die Einladung.

Ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, mir wurden sehr viele Bilder mit einem durchgehend hohen Niveau präsentiert. Ich lernte schnell einige Mitglieder kennen und wurde eingeladen öfters an den Gruppenabenden teilzunehmen. Ich hatte zunächst Bedenken, ob das was für mich ist, alles „alte Hasen“ mit sehr viel und langjähriger Erfahrung in der Fotografie, kann ich da mit meinen Bildern überhaupt mithalten?

Nach kurzer Überlegung dachte ich mir: „Ok, guck es dir doch einfach mal an! Hast ja nix zu verlieren!“ Also besuchte ich in den folgenden Wochen die Fotogruppe öfters. Das Niveau der gezeigten Bildern war insgesamt sehr hoch, allerdings waren auch immer wieder mal Bilder dabei bei denen ich mir dachte: „ok, das kannst du auch. Brauchst dich nicht verstecken, kannst nur dabei lernen!“

Mir war recht schnell klar, dass das mein Weg ist, wenn ich mich weiterentwickeln und einen anderen Blickwinkel auf meine eigenen Bilder bekommen möchte.

Hans Müller

–> an dieser Stelle, vielen vielen Dank.

Durch deine Einladung in die Fotogruppe hast du unbewusst eine weitere Weiche in meinem Laben gestellt, für die ich dir sehr dankbar bin.

Ohne dich wäre ich nicht da wo ich jetzt bin!

 

Wenige Wochen später bin ich der „BSW-Fotogruppe Osterburken“ beigetreten und habe es keinen Tag bereut. Der Altersdurchschnitt liegt zwar recht hoch, aber das Miteinander ist generell sehr gut und es gibt auch ein paar jüngere Mitglieder. Egal welches Alter, jeder wird respektiert und unterstützt. Mit Tipps, Tricks, Lob und auch konstruktiver Kritik!

Während den Bildbesprechungen innerhalb der Gruppenabende werden Aufbau, Aussage, Schwierigkeit und einige andere Punkte des Bildes in der Gruppe bewertet. Dadurch lernt man eine andere Sichtweise, auch auf seine eigenen Bilder und achtet mit der Zeit bewusst auf entscheidende Details.

Jedoch gibt es eine Sache, die vermutlich viele Fotogruppen betrifft.

 „Fotografie Anfänger haben es schwierig!“ Neuzugänge… Interessierte, die noch keine Erfahrung haben, keine Ahnung von der Fotografie, haben es in der Fotogruppe der „Alten Hasen“ ggf. schwer sich weiterzuentwickeln. Die Grundlagen und Gesetze der Fotografie, das Zusammenspiel von Blende/Verschlusszeit/ISO kann in der regulären Fotogruppe oft nicht ausführlich behandelt werden ohne das sich die „erfahrenen“ gelangweilt fühlen (oder es jeder besser weiß und die Anfänger schlussendlich doch wieder verunsichert sind).

Ich sprach mit der Gruppenleitung über mein Empfinden, Edgar und Jutta Mutschler stimmten mir in gewissen Punkten zu und boten mir an das ich mit den unerfahrenen Mitgliedern außerhalb der regulären Fotogruppe zusätzliche Treffen und Workshops durchführen kann, ohne dass das in Konkurrenz zu den regulären Gruppenabenden steht.

Wir haben dann die interne Gruppe „Young Generation“ ins Leben gerufen.

Die Beteiligung und Umsetzung lässt derzeit noch etwas zu wünschen übrig, aber ich bin guter Dinge das wir uns hier weiterentwickeln werden und dadurch dem einen oder anderen doch helfen und unterstützen können.

Schwerpunkt dieser Gruppe ist die gemeinsame Umsetzung der SL Wettbewerbsthemen im gemeinsamen Brainstorming und in der praktischen Umsetzung in einem Workshop.

 

Aber warum die Überschrift „Zwischen Tüll und Gitarrenriffs“?

Innerhalb der Fotogruppe habe ich viele Freunde kennengelernt, eigentlich habe ich denke zu allen ein freundschaftliches Verhältnis, denn der Umgang miteinander ist generell sehr freundlich.

Mit dem ein oder anderen habe ich mittlerweile aber auch ein geschäftliches Verhältnis entwickelt. Unter anderen habe ich Bernhard Klesel kennengelernt,

Das habe ich Jutta zu verdanken, sie hat ihn kontaktiert; „Hey Bernd, ich hab da jemand für dich“ … Ja, so läuft das, in gemeinsamen Projekten haben wir uns gegenseitig unterstützt und er hat mich schlussendlich dazu ermutigt ein Gewerbe als Fotograf anzumelden.

Demzufolge bin ich nun seit Mitte 2023 Nebenberuflich als Hochzeits- und Eventfotograf tätig.

  • Anfang 2025 hat mich die IHK Mannheim als „Priorisierter Fotograf des Neckar-Odenwald-Kreis“ ausgewählt.
  • Seit Ende 2025 bin ich Haus- und Hof Fotograf des „Eventzentrum Strohofer“ in Geiselwind und begleite dort fotografisch hauptsächlich Rock und Heavy-Metal Konzerte.

 

Von Hochzeit bis Heavy-Metal Konzert - „Zwischen Tüll und Gitarrenriffs“

Ich habe ein Team mit dem ich zusammenarbeite, um größere Aufträge wie Hochzeiten und Events zu bewältigen.

Bernhard Klesel und ich arbeiten zusammen als „evenTTeam BeCa“.

Bei Bedarf arbeiten wir aber auch mit dem ein oder anderen Mitglied der BSW-Fotogruppe zusammen um Aufträge abzuschließen. Insbesondere Edgar Mutschler ist uns hier immer wieder eine willkommene Unterstützung.

Ich hätte mir das vor dem Beitritt in die Fotogruppe nicht zu träumen gewagt.

Die BSW-Fotogruppe Osterburken hat mich gestärkt, gelehrt, weiterentwickelt und unterstützt.

Ohne die Fotogruppe Osterburken und die wunderbaren Menschen die ich dort kennenlernen durfte, wäre ich fotografisch definitiv nicht da wo ich jetzt bin!

Vielen Dank euch allen!

An dieser Stelle möchte ich auch einen ganz besonderen Dank an unsere Gruppenleitung aussprechen!

Jutta und Edgar, vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz und eure Geduld mit uns!

Zum Abschluss noch ein Aufruf an alle Fotobegeisterten da draußen:

scheut euch nicht, es gibt sicher auch eine BSW-Fotogruppe in eurer Nähe.

Sprecht sie an, besucht sie, ihr werdet sicher Unterstützung Erfahren und es nicht bereuen!

 

Wenn ich euer Interesse geweckt habe könnt ihr euch hier gerne weitere Informationen zu BSW-Fotogruppen in eurer Nähe einholen:

https://www.bsw-foto.org/fotogruppen

mit gut belichteten Grüßen,

Carsten

 

 

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