Bernd Kunze

Borkum – ganz links oben am Meer

Borkum ist die westlichste und mit knapp 31 Quadratkilometern die größte

der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Abseits vom belebten Strand

und der von Tourismus pulsierenden Stadt Borkum kann man in den Dünen

weit draußen im Ostland Natur pur erleben – eine besondere Natur.

Viele Wander- und Radwege durchziehen die von Sturm und Sand geprägte

Landschaft. Die wenigen Wälder haben einen gedrungen Bewuchs und

muten gespenstisch an. Bäume drängen sich am Boden und haben keine

Lust, nach oben zu wachsen. So trotzen sie dem ständigen Wind, der

mitunter sehr stark bläst. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich ein kleiner,

aber feiner Urwald gebildet, den ich in einigen Bildern festgehalten habe.

Im Naturdenkmal „Tropfsteinhöhle Eberstadt“ erlebt man so manche

Überraschung. Tropfsteine, von der Natur geschaffen, Millionen Jahre alt, flössen

Ehrfurcht ein. Das sind Kunstwerke, die die Natur ohne Hilfe des Menschen selbst

geschaffen hat. Und der Prozess der Erschaffung geht unaufhörlich weiter. In

einer Geschwindigkeit, die in Mikrometern gemessen wird. Und doch sind im

Laufe der Zeit wunderbare Werke entstanden. Mehr als mannshoch.

Vor ca. 50 Jahren wurde die Höhle durch Zufall entdeckt und dann für Besucher

ausgebaut. Heute stellt sie ein Kleinod im Odenwald dar. Und sie ist nach wie vor

ein besonderer Anziehungspunkt für viele Gäste aus nah und fern. Immer wieder

sehenswert.

Tropfsteine, eine dunkle Welt, Millionen Jahre alt

Mein Name ist Bernd Kunze. Von meinem ersten Lehrlingslohn habe ich mir mit 14 Jahren einen Fotoapparat gekauft. Seit dem ist das Fotografieren mein Hobby. Im Jugendhaus in Dortmund habe ich dann das Entwickeln von Filmen und Bildern gelernt. Wenig später entstand eine Dunkelkammer im Keller unseres Hauses mit selbst gebasteltem Vergrößerer. Das Fotografieren hat mich mein Leben lang begleitet, und seit Ende der 70er Jahre gehöre ich zur BSW Fotogruppe Osterburken. In diesen langen Jahren habe ich mich mit vielseitigen Themen beschäftigt, aber die analoge Fotografie war bisher die abenteuerlichste Zeit. Sehr kreativ und noch handwerklich geprägt. Das war noch Foto zum Anfassen und voller Überraschung, ob die Bilder auch was werden....

Alles Bio - oder?

Auch in der Fotografie kann es Bio geben. Es ist nur eines der vielfältigen

Themen die man in der Fotografie bearbeiten kann. Und es ist ein sehr

interessantes Thema. Man muss nur hinaus in die Natur gehen, und die

schönsten Motive bieten sich an. Wenn man nahe genug herangeht,

eröffnen sich vielseitige Ansichten und geheimnisvolle Welten. Und wenn

man weit aufblendet, hat man schnelle Verschlusszeiten, die auch sich im

Wind bewegende Blüten noch scharf abbilden. Die geöffnete Blende hat

auch noch den Vorteil, dass der Hintergrund in weicher Unschärfe

verschwindet. Sollte man nicht nahe genug an die Motive herankommen,

hilft eine preiswerte Vorsatzlinse weiter. Es muss nicht gleich ein teures

Makro-Objektiv sein. So ausgerüstet bieten sich einem in der freien Natur

unendliche Möglichkeiten. Frische Luft bekommt man gratis hinzu - und das

alles in Bio-Qualität

Hier gehts zur Fotogalerie Hier gehts zur Fotogalerie

Als ich vor ca. 60 Jahren meinen ersten Elektronenblitz erwarb (ein zweiteiliges

Gerät, die Energiebox mit Bleiakku und Schultergurt zum tragen war so groß wie

ein mittleres Kofferradio und wog ca. 1,5 Kilo, der Blitzreflektor hatte einen

Durchmesser von ca. 20 cm und war mit einem 1,5 Meter langen Kabel mit der

Energiebox verbunden) habe ich die ersten Versuche mit fallenden Wassertropfen

unternommen. Die Ausbeute war gering und entsprechend kostenintensiv. Auf

zwei 36-er SW-Filmen waren nur 3 spektakuläre Treffer. Es blieb aus

Kostengründen bei dem einmaligen Versuch.

Heute in digitaler Zeit habe ich das Spiel wieder aufgenommen. Es kostet ja nichts

extra. Die Fotos belegen nur Speicherplatz, den man wieder löschen kann. Die

Blitzgeräte sind handlich geworden und programmierbar. Da kommt es auf ein

paar Hundert Bilder mehr oder weniger nicht mehr an. Die guten werden

beibehalten, den Rest kann man löschen.

Fallende Wassertropfen, ein spannendes Fotoprojekt

Hier gehts zum Video Hier gehts zum Video

Kristalle im polarisierten Licht

Was man braucht, ist ein Mikroskop, zwei Polfilter und viel Zeit.

Das von mir verwendete Mikroskop ist schon viel älter als ich selbst,

funktioniert aber immer noch hervorragend.

Und bei einer digitalen Kamera kosten die Bilder auch nichts mehr.

Dem Experimentieren ist folglich keine Grenze gesetzt………….

Weiter Weiter

Motivkontraste mit HDR überwinden

Schon Anselm Adams hatte in der analogen Fotografie erkannt,

dass nur bei korrekter Belichtung alle Details vom Licht bis

in die Schatten im Bild wiedergegeben werden können………

Weiter Weiter

Bernd Kunze

Mein Name ist Bernd Kunze. Von meinem ersten Lehrlingslohn habe ich mir mit 14 Jahren einen Fotoapparat gekauft. Seit dem ist das Fotografieren mein Hobby. Im Jugendhaus in Dortmund habe ich dann das Entwickeln von Filmen und Bildern gelernt. Wenig später entstand eine Dunkelkammer im Keller unseres Hauses mit selbst gebasteltem Vergrößerer. Das Fotografieren hat mich mein Leben lang begleitet, und seit Ende der 70er Jahre gehöre ich zur BSW Fotogruppe Osterburken. In diesen langen Jahren habe ich mich mit vielseitigen Themen beschäftigt, aber die analoge Fotografie war bisher die abenteuerlichste Zeit. Sehr kreativ und noch handwerklich geprägt. Das war noch Foto zum Anfassen und voller Überraschung, ob die Bilder auch was werden....

Fallende Wassertropfen, ein spannendes Fotoprojekt

Als ich vor ca. 60 Jahren meinen ersten Elektronenblitz erwarb (ein zweiteiliges

Gerät, die Energiebox mit Bleiakku und Schultergurt zum tragen war so groß wie

ein mittleres Kofferradio und wog ca. 1,5 Kilo, der Blitzreflektor hatte einen

Durchmesser von ca. 20 cm und war mit einem 1,5 Meter langen Kabel mit der

Energiebox verbunden) habe ich die ersten Versuche mit fallenden Wassertropfen

unternommen. Die Ausbeute war gering und entsprechend kostenintensiv. Auf

zwei 36-er SW-Filmen waren nur 3 spektakuläre Treffer. Es blieb aus

Kostengründen bei dem einmaligen Versuch.

Heute in digitaler Zeit habe ich das Spiel wieder aufgenommen. Es kostet ja nichts

extra. Die Fotos belegen nur Speicherplatz, den man wieder löschen kann. Die

Blitzgeräte sind handlich geworden und programmierbar. Da kommt es auf ein

paar Hundert Bilder mehr oder weniger nicht mehr an. Die guten werden

beibehalten, den Rest kann man löschen.

Tropfsteine, eine dunkle Welt, Millionen Jahre alt

Im Naturdenkmal „Tropfsteinhöhle Eberstadt“ erlebt man so manche

Überraschung. Tropfsteine, von der Natur geschaffen, Millionen Jahre alt, flössen

Ehrfurcht ein. Das sind Kunstwerke, die die Natur ohne Hilfe des Menschen selbst

geschaffen hat. Und der Prozess der Erschaffung geht unaufhörlich weiter. In

einer Geschwindigkeit, die in Mikrometern gemessen wird. Und doch sind im

Laufe der Zeit wunderbare Werke entstanden. Mehr als mannshoch.

Vor ca. 50 Jahren wurde die Höhle durch Zufall entdeckt und dann für Besucher

ausgebaut. Heute stellt sie ein Kleinod im Odenwald dar. Und sie ist nach wie vor

ein besonderer Anziehungspunkt für viele Gäste aus nah und fern. Immer wieder

sehenswert.

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Borkum – ganz links oben am Meer

Borkum ist die westlichste und mit knapp 31 Quadratkilometern die größte

der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Abseits vom belebten Strand

und der von Tourismus pulsierenden Stadt Borkum kann man in den Dünen

weit draußen im Ostland Natur pur erleben – eine besondere Natur.

Viele Wander- und Radwege durchziehen die von Sturm und Sand geprägte

Landschaft. Die wenigen Wälder haben einen gedrungen Bewuchs und

muten gespenstisch an. Bäume drängen sich am Boden und haben keine

Lust, nach oben zu wachsen. So trotzen sie dem ständigen Wind, der

mitunter sehr stark bläst. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich ein kleiner,

aber feiner Urwald gebildet, den ich in einigen Bildern festgehalten habe.

Alles Bio - oder?

Auch in der Fotografie kann es Bio geben. Es ist nur eines der vielfältigen

Themen die man in der Fotografie bearbeiten kann. Und es ist ein sehr

interessantes Thema. Man muss nur hinaus in die Natur gehen, und die

schönsten Motive bieten sich an. Wenn man nahe genug herangeht,

eröffnen sich vielseitige Ansichten und geheimnisvolle Welten. Und wenn

man weit aufblendet, hat man schnelle Verschlusszeiten, die auch sich im

Wind bewegende Blüten noch scharf abbilden. Die geöffnete Blende hat

auch noch den Vorteil, dass der Hintergrund in weicher Unschärfe

verschwindet. Sollte man nicht nahe genug an die Motive herankommen,

hilft eine preiswerte Vorsatzlinse weiter. Es muss nicht gleich ein teures

Makro-Objektiv sein. So ausgerüstet bieten sich einem in der freien Natur

unendliche Möglichkeiten. Frische Luft bekommt man gratis hinzu - und das

alles in Bio-Qualität

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Was man braucht, ist ein Mikroskop, zwei Polfilter und viel Zeit.

Das von mir verwendete Mikroskop ist schon viel älter als ich selbst,

funktioniert aber immer noch hervorragend.

Und bei einer digitalen Kamera kosten die Bilder auch nichts mehr.

Dem Experimentieren ist folglich keine Grenze gesetzt………….

Kristalle im polarisierten Licht

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Schon Anselm Adams hatte in der analogen Fotografie erkannt,

dass nur bei korrekter Belichtung alle Details vom Licht bis

in die Schatten im Bild wiedergegeben werden können………