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Freiland Museum Gottersdorf

Im Walldürner Ortsteil Gottersdorf liegt das nördlichste Freilandmuseum Baden-Württembergs. Die Anlage am ehemaligen Fischteich des Klosters Amorbach ist umgeben von einer herrlichen Landschaft, die zum Verweilen einlädt. Historische Gebäude geben Einblick in die frühere, ländliche Lebens- und Arbeitswelt.

Die Anlage hat noch nicht ihr volles Ausmaß erreicht. Dennoch bekommt der Besucher bereits einen repräsentativen Einblick in das Landleben zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert. Unter den 16 bereits fertig gestellten Häusern findet man neben einem Taglöhnerhäuschen auch einen Großbauernhof. Postagentur, Landschusterei und Ziegelhütte fehlen genauso wenig wie eine typische Grünkerndarre.

Die Dorfgasstätte „zur goldenen Krone“, hat an Sonn- und
Feiertagen sowie an Veranstaltungstagen geöffnet.
Auf Voranmeldung für Besucher ab 10 Personen, öffnet die Gasstätte jederzeit. Getränke und Eis am Stiel sind zu den Öffnungszeiten an der Kasse erhältlich.

www.freilandmuseum.com/

 

Museum Zeit(t)räume Walldürn

bei meinem Besuch im Museum von Bruno und Beate Kaiser fiel mir als erstes die beachtliche Sammlung mechanischer Musikinstrumente ins Auge:  Phonographen, Grammofone aller Art, Walzspieldosen und Plattenspieluhren, alle in einwandfreiem Zustand und spielbereit. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, den Klängen dieser Raritäten zu lauschen.

Liebhaber von Spielzeug aus vergangenen Tagen kommen in diesem Museum ebenfalls auf ihre Kosten.

Fasziniert war ich von der Sammlung funktionierender, nostalgischer Radios, die ich noch aus meinen Kindertagen von den Besuchen bei Oma und Opa kenne.

Auch restaurierte Kirchturmuhren aus Hornbach, Glashofen, Bretzingen, und Ilshofen sind im Besitz der Familie Kaiser. Selbst die Walldürner Rathausuhr ist hier zu besichtigen.

Mein Eindruck: Ein, besonders auch für Fotografen, besuchenswertes Museum.


http://www.museum-zeittraeume.de

 

Legende zur Wallfahrtskirche Walldürn

Im Jahr 1330 zelebrierte Heinrich Otto, der Priester der Stadt Walldürn, in der Stadtkirche die heilige Messe. Während der Wandlung stieß er versehentlich an den geweihten Kelch, wobei sich ein Teil des Messweines auf das darunterliegende Tuch ergoss.

Mit Schrecken bemerkte der Priester, dass sich die verschüttete Flüssigkeit in ein Abbild des Gekreuzigten und weiterer 11 Häupter Christi verwandelte. Heimlich versteckte Heinrich Otto das Tuch hinter dem Altarstein. Erst auf dem Sterbebett erleichterte er sein Gewissen. Das Tuch wurde an der genannten Stelle gefunden, das Ereignis ging unter dem Namen „Blutwunder“ in die Geschichte ein.

Papst Eugen IV gewährte im Jahr 1445 allen Pilgern nach Walldürn Ablass und förderte dadurch die Wallfahrt. Im Jahr 1962 erhielt das Gotteshaus durch Papst Johannes XXIII den Titel „Basilika minor“.

Seit dem Bekanntwerden des Blutwunders besuchen jedes Jahr ca. 100.000 Pilger die Kirche im Rahmen der Wallfahrt. Neben dem klassischen Weg zu Fuß, die Kölner Fußwallfahrer legen hierbei innerhalb von 7 Tagen über 260 Kilometer zurück, benutzen in den letzten Jahren viele Gläubige Busse, Bahnen und den eigenen PKW.

 

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